Freitag, 10. März 2017

Ostfriesentod von Klaus-Peter Wolf


Ann Kathrin wird in ihrem Twingo geblitzt, "das kann nicht sein", denkt sie, denn erstens kennt sie den Blitzer ganz genau und zweitens war sie zu der Zeit gar nicht in ihrem Auto unterwegs. Aber wer war dann dort und warum sieht ihr die Frau auf dem Blitzerfoto so ähnlich. Aber der größere Schock folgt sogleich, denn jetzt soll sie auch noch eine Frau mit ihrer Dienstwaffe erschossen haben. Die Beweise sind erdrückend und sprechen alle gegen Ann Kathrin. Jemand hat sich ihrer Identität bemächtigt, begeht Straftaten und will sie vernichten.

 Es ist wieder Februar und das hieß, es ist wieder Klaus-Peter Wolf-Zeit. Diesmal war es für mich ganz anders, denn Klaus-Peter Wolf hatte sich entschieden seine erste Lesung mit dem neuen Ostfrieslandkrimi in Stuttgart zu machen. Darauf warte ich schon die ganze Zeit und kaufte dann natürlich auch für den Mann und mich eine Karte. Bis zu dem Tag konnte ich es mit Lesen aber nicht aushalten und machte einen Tag vor der Lesung einen Stopp im Buchladen um ihn zu kaufen.
Aber leider muss ich sagen, war die Idee gut, die Umsetzung aber konnte mich nicht begeistern, er hat mich zwischendurch richtiggehend gelangweilt. Leider muss ich schreiben, dass es einer der schlechtesten Ostfrieslandkrimis war die er je geschrieben hat. Aber ich glaube es ist auch schwer nach so vielen Jahren immer das Niveau hoch zu halten. Dennoch schafft er es auch die dritte Woche in Folge auf Platz eins der Bestsellerliste der Taschenbücher zu stehen.


Klaus-Peter Wolf
Ostfriesentod
Ann Kathrin Klaasen #12
Fischer Verlag, Februar 2017
Taschenbuch, 560 Seiten, 10,99€
978-3596036332

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen