Der Tote im fremden Mantel - Britta Bolt


Im Büro der Einsamen Toten geht alles wie gewohnt seinen Gang, obwohl draußen das Chaos herrscht, denn gerade läuft die Umweltkonferenz in Amsterdam. Bis er den Fall eins toten Obdachlosen auf den Tisch bekommt, was nicht ungewöhnlich für diese Stadt ist, aber warum trägt er einen teuren Kamelhaarmantel. Bald stößt er auf einen zweiten Toten, ein Teilnehmer der Konferenz und anscheinend hängen die Todesfälle miteinander zusammen. Haben sie einen ideologischen Hintergrund oder stecken doch persönliche Motive dahinter?
Die Ermittlungen führen Postumus bald in seine eigene Vergangenheit, eine als Student mit radikalen politischen Ansichten. Um so tiefer er gräbt um so mehr landet er in einem Netz aus politischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen.

Im Februar gab es ein Wiedersehen mit Pieter Postumus bzw. liebevoll von seiner Nichte PP genannt. Auch wenn ich ungern Hardcover lese, lasse ich für ihn auch mal mein, "ich mag keine Hardcover" in der Schublade. Auch gibt es keine andere Möglichkeit, denn als Taschenbuch werden sie nicht verlegt oder zumindest hab ich darüber noch nichts gefunden. Pieter ist so ein Mensch den ich auch immer gern einmal in Amsterdam treffen würde, auch wenn ich weiß, dass er ja nur eine Roman-Figur ist.
Leider finde ich den Preis von 20 € happig für ein Buch, das mich mit seinen bisschen mehr als 300 Seiten garnicht überzeugen konnte. Die Geschichte ist nett aber auch leider langweilig und langatmig, so muss ich auf den nächsten Band hoffen, dass er mich packen wird, denn ich mag Pieter und fände es schade wenn das ganze so zu Ende gehen würde.

Britta Bolt
Der tote im fremden Mantel
Pieter Postumus #3
Hofmann und Campe, Februar 2017
Hardcover, 304 Seiten, 20,00€
978-3455406269

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