Berlin

Ja da bin ich wieder!
Berlin war mal wieder so toll, dass ich am liebsten dar geblieben wäre. Meine 8. Reise war das in die wundervollste Stadt die ich kenne und es war wie immer eine Reise wert. Und meine Besuche sind immer noch nicht ausgeschöpft. Mittlerweile kenne ich auch eine liebe Person, die ich dank Dawanda kennengelernt habe. Und allein für Sie nehme ich gern die 6 Stunden Zug fahrt auf mich.
Berlin ist einfach immer wieder toll. Auch diesmal hab ich wieder Neues entdeckt und Altes lieb gewonnen.  So war ich z.B. meine lieb gewonnenen Stoffläden besuchen und konnte endlich auch mal bei Fräulein Herz vorbei schauen. Die dank einer lieben Freundin auch schon Anfang des Monats ab jetzt offen hat.
Kulinarisch haben wir uns auf zwei Sachen konzentriert Mexikanisch und Italinisch. So war es auch nicht verwunderlich, dass wir in zwei Restaurants, zweimal zu Abend gegessen haben. Montags und Mittwochs haben wir es uns im Tipica in der Rosenstr. 19 (nähe Hackescher Markt) gute gehn lassen. Das Restaurant wurde vor einiger Zeit bei ZDF gezeigt und ich wollte sobald ich wieder in Berlin bin dort vorbei.
Auf der Oranienburger Str. waren wir Dienstag und Donnerstags bei unserem tollen Italiner essen und haben es wieder sichtlich genossen dort zu sein.
Kulinarisch war es nicht wirklich abwecklungsreich aber das störte uns überhaupt nicht. 
Den letzten Abend verbrachten wir noch bei einem teurern Cokatil in einer Bar, auf der Kastanienalle, die wir komischerweise diesmal nicht wirklich besucht haben, sondern immer nur fahrend passiert haben. Wo wir uns doch sonst so gern dort aufhalten. Die Bar war und ist ganz schön, hat aber leider auch horrende Preise. Wir fragen uns bis jetzt immer noch warum man dort für 4cl Ramazotti 6 Euro lassen soll, wenn er doch im Supermarkt so billig ist.
Ja die Supermärkte sind in Berlin so eine Sachen, den Sie haben die ganze Woche offen, nicht wie sonst nur bis 24 Uhr, sondern rund um die Uhr. Ich konnte es kaum glauben, als ich es beim ersten Markt auf dem Schild lass. Aber ob das wirklich so ist, ich kann es fast nicht glauben.
Tolle Läden hab ich auch wieder gesehen, ja in Berlin mach ich das gern, nur daheim irgendwie nicht mehr. Schont auch meinen Geldbeutel, was in Berlin nicht möglich war.
Angefangen haben wir im Freitag Laden, einem Schweizer Unternehmen, das Taschen usw. aus LKW-Plane herstellt. Dem Herrn Freund hatte ich versprochen, einen Geldbeutel zu kaufen, denn er hatten nicht wirklich einen praktischen. Herr Freund hat sich sehr darüber gefreut und wurde auch schnell fündig. Weiter wollte ich noch nach einer Tasche schauen, denn ich wollte eine zweite zum Tauschen haben. Ein Blick ein Griff und ich hatte meine neue Tasche. Die ich dann auch gleich den Rest der Woche durch Berlin trug. Leider kann ich Sie nicht über Kopf tragen, aber auch als Schultertasche gefällt Sie mir sehr.
Stoffläden-Auswahl hat man in Berlin sehr viel, aber dennoch bin ich immer Stammkundin in den gleichen Läden. Angefangen haben wir bei Frau Tulpe, da lohnt sich immer ein Besuch. Gekauft habe ich schöne Kokka Stoffe, die werden in der neuen Wohnung unser Sofa zieren, denn sie werden zu Kissenhülle verarbeitet. Senfgelb auf Grau, das wird toll. Dem Herrn Freund gefällt es auch, dass freut mich sehr. Und noch ein Basic Stoff in Weiß hat sich mit mir nach Hause gemacht, denn ich nähe gern zwischen bunt Uni und vorallem Verbrauch ich in nächster Zeit sehr viel weiß. So hab ich mir gleich 10 Meter als Vorrat angelegt.
Mittwochs konnte ich auch dann den tollen neunen Stoffladen von Volksfaden besuchen, der bis vor kurzem nur Online bestand. Schnell konnte ich mich entscheiden und so sind da noch ein paar Meter mitgegangen. Stoffe die ich schon lange wollte und noch einer der total toll ist. Kiwis auf Gelb, ein Traum!
Fräulein Herz in der Krausnikstr.10 war ein Muss auf meiner Liste, denn bis vor kurzem war immer zu wenn ich in Berlin war. Diesmal war es anders, denn Fräulein Herzn hat schon in der ersten Monatshälfte auf. Dort hab ich Stoffe für ein schönen Frühlingsquilt mitgenommen und noch ein paar Reststücke von Stoffen, die es nicht mehr gibt.
Museen wurden in den Tagen auch besucht, so haben wir uns intensiv mit dem Ost und West, rund um die Mauer beschäftigt. Denn als ich 2 Jahre alt war, brach das ganze System in der DDR zusammen und das zuvor zweigeteilte wurde zu einem Deutschland. Es war für mich sehr innterresant, weil man sich so ein bisschen vorstellen konnte wie das damals war. Aber am liebesten würde ich gern eine Zeitreise machen und für eine Zeitlang in dem System der DDR leben. Einfach um das Gefühl zu bekommen, wie es war und um die Leute besser verstehen zu können die dort auf Aufgewaschen sind und das miterlebt haben. Denn ich als West-Kind kann mir das nicht wirklich vorstellen wie es war, ich kann es nur erahnen. 
Der Herr Freund wollte auch ins Pergamonmuseum, bei dem man im Sommer immer Stundenlang anstehen muss, wir waren in 15 Minuten drin. Für mich war es interressant, aber, ob ich nochmal rein gehen würde, ich glaube nicht.
Donnerstags machten wir uns nochmal mit der Tram auf, um in der La Mallorteca, einem Mallorkinischen Delikattes-Laden einzukaufen. Denn die Geschichte sah ich bei ZDF und wollte einmal da gewesen sein. Olivenöl und Salz wurden gekauft und für den Weg noch ein Paar Oliven. Die ich dann bei Nieselregen zur Tram zurück aufgessen habe, ...mmh war das Lecker.
Ja das Wetter, das war auch so eine Sache, regnerisch und kalt. Dienstag morgen kam nur einmal kurz die Sonne raus, leider. Herr Freund und ich haben uns aber die Laune nicht verderben lassen. Geträu dem Motto wir sind ja nicht aus Zucker.
Die Reise haben wir bei einem fantastischen Essen im Bacaromi in Kreuzberg ausklingen lassen. Ein tolles Cafe in Kreuzberg, mit klasse Tees, Kaffee, Bagels, Kuchen usw. Alles amerikanich angehaucht, denn die Gründerin ist gebürtige Amerikanierin. Super auch, dass Sie schon drei Bücher geschrieben hat und man diese auch vor Ort erwerben kann. Eins hab ich mit nach Hause genommen, denn mein Urlaubsgeld war fast alle, sonst hätte ich gleich alle drei genommen. Jetzt hab ich hier ein handsigniertes Buch von Cynthia Barcaromi, das sicher bald nicht mehr so schön aussehen wird wie es gerade noch ist.


Berlin wir sehen uns wieder, dass ist sicher, denn du bist so wunderbar Berlin.

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